Wissenswertes
Orientierung und Hilfe
In der Zeit der Trauer tauchen oft viele Fragen auf. Wir möchten Sie mit hilfreichen Informationen unterstützen. Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um den Abschied.
Soforthilfe und Formalitäten
Was ist im Falle eines Trauerfalles zu machen
Bitte verständigen Sie uns, wir leiten die entsprechenden Schritte ein.
Bitte teilen Sie dem Pflegepersonal mit, das Sie die Bestattung Pius wünschen und wir kontaktiert werden sollen., oder rufen Sie uns direkt an.
Tritt der Tod an einem öffentlichen Ort oder durch einen Unfall ein, wird meist die Polizei verständigt, die wiederum einen Arzt zur Totenbeschau ruft. In diesen Fällen wird der Verstorbene oft zunächst in eine Gerichtsmedizin oder Sanitätshalle gebracht. Sobald die behördliche Freigabe vorliegt, übernehmen wir die Übernahme und Überführung in unsere Obhut. Ein Anruf genügt, und wir klären alles Weitere mit den Behörden.
Damit wir die Wege zum Standesamt für Sie erledigen können, bereiten Sie bitte (sofern vorhanden) Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis und Heiratsurkunde vor.
Bei Verwitweten benötigen wir zusätzlich die Sterbeurkunde des Ehepartners, bei Geschiedenen das Scheidungsurteil. Ein Foto für die Traueranzeige (Parte) hilft uns, die ersten Vorbereitungen schnell zu treffen.
Bestattungsarten und Gestaltung
Persönliche Entscheidungen für die Form des Abschieds
Die klassische Erdbestattung
Bei der Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Sarg in einem Grab auf dem Friedhof beigesetzt. Dies ist die traditionellste Form des Abschieds, die einen festen Ort für die Trauer bietet.
Wir beraten Sie bei der Wahl des Sarges und koordinieren die Beisetzung mit der jeweiligen Friedhofsverwaltung.
Wie läuft eine Feuerbestattung ab?
Nach der Verabschiedung am Sarg erfolgt die Einäscherung im Krematorium.
Die Asche wird anschließend in eine Urne gefüllt.
Hier haben Sie die größte Freiheit bei der Wahl der Beisetzungsstätte – vom klassischen Urnengrab über die Nische bis hin zur Naturbestattung.
Ruhe finden in der Natur
Bei einer Waldbestattung wird die Asche in einer biologisch abbaubaren Urne im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt.
Diese Form der Bestattung ist ideal für Menschen, die eine enge Verbindung zur Natur hatten.
Wir arbeiten mit allen namhaften Friedwald- und Naturbestattungsanlagen in der Region zusammen.
Eine schöne Erinnerung
Wir ermöglichen auch außergewöhnliche Wege: Bei der Diamantbestattung wird ein Teil der Asche zu einem bleibenden Edelstein veredelt.
Zudem besteht die Möglichkeit, einen Fingerabdruck für ein persönliches Schmuckstück – wie etwa einen Ring oder Kettenanhänger – anfertigen zu lassen- ein sogenannter „Fingerprint“.
Wir informieren Sie gerne über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Abläufe dieser besonderen Gedenkformen.
Wo kann die Verabschiedung stattfinden?
Eine Trauerfeier muss nicht zwingend in einer Kirche stattfinden.
Wir gestalten Zeremonien in unseren Aufbahrungshallen, unserem eigenen Verabschiedungsraum und auf Friedhofskapellen oder auch an persönlichen Lieblingsplätzen in der Natur.
Gemeinsam mit erfahrenen Trauerrednern oder Seelsorgern schaffen wir einen Rahmen, der genau zum Leben des Verstorbenen passt.
Rechtliches und Vorsorge
Sicherheit für Sie und Ihre Angehörigen
Warum ist ein Sarg gesetzlich vorgeschrieben
Nach österreichischem Recht herrscht Sargpflicht.
Das bedeutet, dass jeder Verstorbene – unabhängig davon, ob eine Erd- oder Feuerbestattung gewählt wird – in einen Sarg gebettet werden muss.
Für die Kremation verwenden wir spezielle Verbrennungssärge, die den ökologischen Vorschriften entsprechen.

Darf ich die Urne mit nach Hause nehmen?
In der Steiermark ist die Aufbewahrung einer Urne zu Hause oder die Beisetzung im eigenen Garten grundsätzlich erlaubt, aber genehmigungspflichtig.
Wir unterstützen Sie bei dem Ansuchen an die Gemeinde und erklären Ihnen, welche Voraussetzungen für eine Bewilligung erfüllt sein müssen.

Welche Kosten kommen auf mich zu?
Eine Bestattung setzt sich aus vielen Einzelposten zusammen (Bestatterleistungen, Friedhof, Steinmetz, Floristik). Wir legen größten Wert auf faire Preise und absolute Transparenz. Nach einem Beratungsgespräch erhalten Sie von uns einen detaillierten Kostenvoranschlag, auf den Sie sich verlassen können.

Menschliches und Begleitung
Achtsamkeit und Hilfe für die Hinterbliebenen
Das Wort Thanatopraxie leitet sich von Thanatos, dem griechischen Gott des Todes, ab. Thanatos, ist der Gott des Todes und sein Zwillingsbruder Hypnos, ist der Gott des Schlafes.
Thanatopraxie umfasst sowohl die optisch-ästhetische Rekonstruktion, als auch die Konservierung von Verstorbenen.
Wenn Sie oder andere Angehörige den Verstorbenen vor der Beerdigung nochmals sehen möchten, so ist dies in einem eigenen Raum an unseren jeweiligen Standorten möglich.
Sollte der Verstorbene bei einem Unfall ums Leben gekommen sein und Sie, die Angehörigen, möchten sich am geöffneten Sarg vom ihm verabschieden, so bietet wir, Bestattung Pius, an, den Verstorbenen ästhetisch zu rekonstruieren, damit eine offene Aufbahrung möglich ist.
Wenn keine persönliche Verabschiedung gewünscht wird, wird der Verstorbene am Morgen des Verabschiedungstages in die von Ihnen gewählte Aufbahrungshalle, Feuerhalle oder Kirche gebracht.

Trauer bezeichnet einen Zustand, der geprägt ist von heftigen Emotionen wie Zorn, Wut, Schmerz, Depression, Hilflosigkeit und Einsamkeit, so wie Hinterbliebene den Verlust eines geliebten Menschen erleben.
Die Trauer ist aber gleichzeitig ein Prozess, der für den Betroffenen eine einschneidende Veränderung bedeutet.
Der Trauernde muss lernen, in einer Welt zu leben, die nicht mehr so sein wird, wie sie war.
Laut Siegmund Freud nennt man das aktive psychische Handeln zur Aufarbeitung eines Verlustes „Trauerarbeit“. Jeder Mensch durchlebt diese Phase anders.
Um mehr darüber zu erfahren, können Sie gerne unseren Bestattung Pius Ratgeber downloaden.
Wir stehen Ihnen bei und nach einem Trauerfall zur Seite. Unsere geschulten Mitarbeiter stehen sind für Sie auch jederzeit erreichbar, wenn es um präventiven Beistand geht.

Kindern können den Tod mangels Erfahrung nur sehr schwer erfassen. Umso wichtiger ist es, Kindern rechtzeitig zu erklären, dass der Tod ein Bestandteil des Lebens ist.
Es ist wichtig, dass Kinder dies tatsächlich erfassen können. Sie sollen die Möglichkeit eines würdevollen Abschiednehmens haben, damit nicht viel später Verlorenes aufbricht.
Kinder sollten auf alle Fälle an den Verabschiedungsfeierlichkeiten teilnehmen. Um den Kindern das auch für sie Unbegreifbare auf ihre Art näher bringen zu können, erhalten Auftraggeber kostenlos von uns, der Bestattung Pius, für ihre Kinder ein eigenes Büchlein, indem der Werdegang eines unheilbar erkrankten Familienmitglieds illustriert dargestellt wird.

Es gibt außergewöhnliche Todesfälle, die es in die Analen der Geschichte geschafft haben. Nachfolgend ein Auszug einiger sonderlicher Todesfälle aus dem Bestattung Pius Ratgeber.
Der chinesische Dichter Li Po (701 - 762) zählt zu den besten chinesischen Poeten. Eines Nachts ruderte er auf dem Yangtsekiang, um den Mond zu betrachten. Bei dem Versuch, die Reflexion des Mondes im Wasser zu umarmen, ertrank er. Hans Steininger (um 1508 - 1567) war ein österreichischer Edelmann, von dem es hieß, er hätte den längsten Bart seiner Zeit gehabt. Laut Angaben von Zeitgenossen war dieser 140 Zentimeter lang. Steiniger trug ihn immer aufgerollt über dem Gürtel. Als eines Tages ein Feuer ausbrach, vergaß er in der Eile, den Bart aufzurollen, stolperte über diesen und brach sich das Genick. König Adolf Friedrich von Schweden (1710 - 1771) verschied nach einem lukullischen Mahl bei dem er Hummer, Kaviar, Sauerkraut geräucherte Heringe, Champagner, und danach 14 Portionen seines Lieblingsdesserts „Semla“ (auf einmal!) verzehrte. Ursache war ein Schlaganfall, den der König offenbar wegen des zu reichlichen Essens, speziell des Desserts, erlitt. Semla ist ein Hefegebäck, das mit Mandelmasse gefüllt und reichlich Schlagobers garniert, gegessen wird. Admiral Horatio Viscount Nelson (1758 - 1805) schlug am 21. Oktober 1805 die Flotte Napoleons bei Trafalgar vernichtend. Damit wurde Frankreich als Seemacht geschlagen und Englands Vormachtstellung als Seemacht begründet. Er selbst kam bei der Schlacht jedoch ums Leben.
Seine Leiche wurde (konserviert in einem mit Branntwein gefüllten Fass) nach London überführt, wo er unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in der St. Pauls Kathedrale beigesetzt wurde.
Mehr außergewöhnliche Todesfälle finden Sie in unserem Bestattung Pius Ratgeber den Sie bei uns erhalten können.

Um Ihnen einige Fragen, die oft an uns herangetragen werden, bereits vorab in groben Zügen zu beantworten, haben wir Ihnen hier eine erste Auflistung bereitgestellt.
Was muss ich bei einem Todesfall tun?
Wir bitten die Angehörigen, die Bestattung Pius unter der Notfallnummer 0316 835 000 anzurufen, unter der wir rund um die Uhr für Sie erreichbar sind.
Wir kümmern uns für Sie um alles, auch sämtliche Formalitäten und Wege wie beispielsweise Meldung bei der Pensionsversicherung oder auf Wunsch, Handy- Rundfunk- und Autofahrerklub Abmeldungen etc..
Was geschieht mit der Asche nach einer Verbrennung?
Die Asche eines Verstorbenen wird zusammen mit der Schamottplatte, auf der die Kremationsnummer eingetragen ist, vom Krematorium in ein Aschengefäß gefüllt.
Dieses Gefäß besteht entweder aus Metall (für klassische Urnenbegräbnisse) oder aus einem verrottbaren Material (für Naturbeisetzungen). Dieses Gefäß wird von der Bestattung Pius abgeholt und bis zur Urnenbeisetzung, oder der Abholung, wenn die Urne mitgenommen wird, in unserem eigenen Urnenlager aufbewahrt.
Darf die Asche unter Angehörigen aufgeteilt werden?
Die Asche einer/eines Verstorbenen darf in der Steiermark nicht geteilt werden, da sie nach dem Steiermärkischen Leichenbestattungsgesetz wie eine Leiche zu behandeln ist.
Wie kann ich vorsorgen, wenn ich keine Angehörigen habe?
Die beste Form der Vorsorge, wenn man keine Angehörigen hat, ist eine Bestattungsvorsorge bei einer Versicherung (Wiener Verein u.dgl.). Sie erstellen zunächst bei der Bestattung Pius anhand Ihrer Wünsche einen Kostenvoranschlag und können somit die benötigte Versicherungssumme genau beziffern.
Mehr Fragen über eine Bestattung finden Sie in unserem Bestattung Pius Ratgeber.
Es gibt keine falschen Fragen
Wir sind für Sie da
Wir wissen, dass das Thema Tod viele Fragen aufwirft, die man sich im Alltag nur selten zu stellen wagt. Vielleicht empfinden Sie manche Ihrer Gedanken als ungewöhnlich oder haben Sorge, etwas „Falsches“ zu fragen.
Bitte vertrauen Sie darauf: Es gibt keine falschen oder unangenehmen Fragen.
Ob es um Details zur hygienischen Versorgung, finanzielle Sorgen, spezielle Musikwünsche oder ganz persönliche Vorstellungen für den Abschied geht – wir begegnen jedem Anliegen mit Offenheit, Diskretion und tiefem Respekt. Unsere Aufgabe ist es nicht nur zu organisieren, sondern Ihnen Sicherheit und Klarheit zu geben.
Rufen Sie uns einfach an oder kommen Sie auf ein persönliches Gespräch an einem unserer Standorte vorbei. Wir nehmen uns die Zeit, die Sie brauchen, um alle Ihre Fragen in Ruhe zu beantworten.